Umgang mit Insekten

Der richtige Umgang mit Bienen, Hummeln, Hornissen & Wespen

 

Bienen, Hummeln (Bestäuben von Blüten), Wespen und Hornissen (Insektenjäger, Aasfresser) haben in der Natur eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Einige dieser Insektenarten sind vom Aussterben bedroht.

 

Helfen Sie mit, Ihren Fortbestand zu sichern!

 

Selbst wenn von Insektenvölkern eine akute Gefahr für Menschen ausgeht, müssen die Tiere nicht getötet werden. Die bessere Alternative ist, sie umzusiedeln.
So verhalten Sie sich richtig:
Immer wenn die gelb-schwarzen Insekten auftauchen, fühlen sich Menschen belästigt oder sogar gefährdet.
Keines der Tiere ist von sich aus aggressiv (nicht einmal Hornissen!). Wenn Sie ein paar wenige Regeln beachten, dann ist es möglich, sich mit den Insekten zu arrangieren.

Die Tiere stechen nur bei Bedrohung. Vermeiden Sie heftige Bewegungen und schlagen Sie nicht nach den Tieren.

 
Der Ansiedelung von Insekten in Hohlräumen (Rolladenkasten, Verkleidungen etc.) können Sie vorbeugen, indem Sie mögliche Schlupflöcher im Frühjahr abdichten.
Lassen Sie Lebensmittel im Sommer nicht lange offen stehen.


Bieten Sie den Tieren eine alternative Nahrungsquelle an: mit einem Gemisch aus Honig und Früchten kann man lästige Wespen erfolgreich vom Kaffeetisch fernhalten.

Vergewissern Sie sich vor dem Trinken aus Flaschen, Dosen und Gläsern, dass sich kein Insekt "hineingeschmuggelt" hat. Kinder sollten einen Strohhalm benutzen.
 
 
Maßnamen:
 

Der anfängliche Schmerz nach einem Stich und die lokale Schwellung sind normale Reaktionen. Sie gehen nach einiger Zeit von selbst zurück. Kühlen Sie die Einstichstelle mit Eisbeuteln oder kalten Umschlägen.


Bei Einstichen im Rachenraum sowie bei Auftreten von Kreislaufproblemen, Herzrasen, Atemnot, Nesselsucht oder Anzeichen eines Schocks: verständigen Sie sofort die Feuerwehr
(Der richtige Notruf 112)

Das Lutschen von Eis und kalte Umschläge kann Schwellungen im Hals- und Mundbereich verringern.
 
 
Maßnahmen der Feuerwehr:
 
Nach der Bundesartenschutzverordnung sind wildlebende Tiere unter besonderen Schutz gestellt. Auch das Bundesnaturschutzgesetz
(§ 20) und das Bayerische Naturschutzgesetz (Art. 17 a) verbieten ein unbegründetes Töten von Tieren.
Gemäß Bayerischem Feuerwehrgesetz darf die Feuerwehr nur einschreiten, wenn von den Tieren eine Gefahr für den Menschen ausgeht.
   
Die Feuerwehr vergewissert sich deshalb, ob die Beseitigung der Insektenvölker wirklich notwendig ist.
Wir schreiten nur dann ein, wenn eine unmittelbare Gefahr für Menschen besteht!